Willi Hahn

Juli 1987. Willi Hahn bei der Arbeit.

Willi Hahn wurde 1928 in Nennhausen, Kreis Rathenow/Brandenburg als zweites Kind einer Handwerkerfamilie geboren. Als 16jähriger wurde er Soldat, danach Flucht aus der ehemaligen DDR und drei Jahre Flüchtlingslager. In Waldenbuch lebte er von 1955 bis zu seinem Tode 2005.

Wenn man seine Zeichnungen, Ölbilder und Steinobjekte auf einen Nenner bringen will, prägte seine Arbeit vor allem Phantasie und Trauma, Erotik und Gewalt. Vor allem Frauen, die nichts als Frauen sind beschäftigten ihn. Die weichen Konturen des Weiblichen reitzen ihn. Willi Hahn bliebt stets dem Expressionistischen, Informellen verhaftet.

Waldenbuch verbindet mit Willy Hahn insbesondere die von ihm 1988 geschaffene Skulptur „Leben“, die unter den Waldenbuchern damals sehr umstritten war. Dieser „Steinklotz“ befindet sich auf dem Gelände der Oskar-Schwenk-Schule. Anlässlich seines siebzigsten Geburtstags 1998, hat die Kreiszeitung Böblinger Bote einen Artikel über das Schaffen von Willi Hahn veröffentlicht.

Seine charakteristische Signatur

Der Künstler bei der Arbeit
Sandsteinskulptur „Leben“, Standort: Oskar-Schwenk-Schule, Waldenbuch, 1987. Foto Herbert Fydrich
Kohlezeichnung
Kohlezeichnung
Holzschnitt POPO
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