Lamm / ENTWURF

Ansichtskarte mit der ältesten verfügbaren Abbildung des Gebäudes

Geschichte des „Gasthof zum Lamm“ und der „Lamm-Brauerei“

Gasthof zum Lamm

In Waldenbuch gab es im 17. Jahrhundert eine Vielzahl von Gaststätten wie z. B. Rose, Bären, Krone, Hirsch, Adler, Ochsen, Rappen, Rössle und Linde. Nach den Einträgen in den hiesigen Kirchenbüchern – so Stadtpfarrer Richard Essig 1 –  muß offenbar die „Rose“ um 1600 die früheste oder eine der frühesten Gaststätten hier gewesen sein. Dieser Gasthof lag aber nicht auf dem „Graben“, wie der spätere gleichnamige Gasthof, sondern befand sich außerhalb der Stadtmauer. Der Gasthof zum Lamm dagegen befand sich im Städtle und ist ca. 200 Jahre jünger.

Ehemaliges Eingangsportal des Lamm mit der Steintafel über der Tür. Für größere Ansicht der Tafel aufs Bild klicken.

Das „Lamm“ wurde im Jahre 1802 erbaut. Diese Jahreszahl ist auf einem Stein eingehauen, der sich über dem einstigen Kellereingang befindet. Im Lamm nächtigten oft erlauchte Gäste, da das Schloss damals auch ein sehr beliebter Jagdaufenthalt der württembergischen Herzöge war. Beim Abhalten von großen Jagden konnten die Gäste nicht alle in dem Jagdgasthaus „Gasthof zum Adler“ (später umbenannt in „zur Post“) untergebracht werden. So wurden auch kleineren Wirtschaften, die Gästezimmer hatten, wie der Gasthof zum Lamm, als Quartiere für die Jagdgesellschaften belegt.

Der erste Wirt war Johann Jakob Kielmeyer, der das Lamm 36 Jahre lang als Familienbetrieb führte. Die Brauerei kam erst 54 Jahre später unter dem Bierbrauer Johann Jakob Eisenhardt im Jahre 1856 dazu.

 

Hier eine Liste der Wirte/Pächter des Gasthaus Lamm seit 1802:

1802-1838 Johann Jakob Kielmeyer, Wirt und Metzger
1838-1875 Johann Jakob Eisenhardt, Wirt und Bierbrauer seit 1852
1875-1879 Wilhelm Heinrich Reiter, Wirt und Bierbrauer
1879-1880 Karl Burkhardt
1881-1905 Karl-Eduard Schmidt
1905-1955 Karl Müller
1955- ?????
1963-1971 Marie und Rosl Müller
1971-1973 Helmut u. Hildegard Fritsche
1973-1977 Alma Goßlar
1973-1979 Hannelore Trammell
1981-1995 Werner Müller
1995-1996 Gasthaus war geschlossen
1996-2000 Familie Kreis
2000-2001 Komplette Renovierung
2002-2019 Gisela Müller-Sandner – wieder ein Familienbetrieb
2019-2020 Verpachtet als Hotel Garni
2020 Renovierung

Über den ersten Lammwirt Johann Jakob Kielmeyer gibt es eine nette Geschichte um 1823 in Waldenbuch:

Als ob Waldenbuch ein einziger Gasthof wäre…

Über das „Lamm“ und seinen Wirt erzählt ein Reisender im Jahre 1823 2: „Als wir dem Städtchen (Waldenbuch) uns näherten, wo wir unser Nachtquartier nehmen wollten, sahen wir in unserem Taschenbuch für Reisende, das uns durch Deutschland führt, nach, wo wir logieren könnten, weil die wichtigsten Gasthöfe von den Städten allenthalben darin verzeichnet sind. Aber wir fanden bei diesem Ort nichts weiter als „Württembergisches Städtchen am Wald Schönbuch – Altes Schloss – Oberforstamt“. Folglich glaubten wir, keinen Gasthof zu finden. In dem wir doch hineinfuhren schien es, als ob der Ort ein einziger Gasthof wäre, d. h. aus lauter Gasthöfen bestände. Es hing so bunt von Schildern darin, dass wir wegen der Wahl in große Verlegenheit gerieten, Johann mit, der immer weiter fuhr, bis wir aus der Stadt wieder vors Tor kamen, und auch da noch drei Gasthöfe erblickten. Da wir hier zwischen Tieren zu wählen hatten, so wählten wir das Lamm, um wo möglich sanft zu ruhen. Dem Anschein nach haben wir es ganz gut getroffen.

um 1810. Blick auf den Gasthof zum Lamm

Die Wirtsleute sind, wie des dem Lamme geziemt, freundlich und willig und das ganze Zimmer hängt voll Bilder aus Luthers Leben, die einen angenehmen Eindruck machen, und von den Kindern allzumal schon von ihren Nägeln heruntergehoben und betrachtet sind. Der Lammwirt hatte uns in Waldenbuch viel erzählt und uns auch gezeigt, wie bei ihm Most bereitet würde. Der Trank hat in der Tat keinen üblen Geschmack und mag als Entschädigung für den Wein, den die Menschen dort nicht bauen, wohl dienen. Die große Flasche kostet nur 4 Kreuzer.“

 

Die Ära von Lammwirt Karl Müller (1905-1955)

 

2015. Rosl Müller in ihrem vertrauten Haus.

Im Jahre 1905 kaufte Karl Müller die damals stillgelegte Lammbrauerei und den Gasthof zum Lamm.

Seine jüngste Tochter Rosa (Rosl) Müller erinnert sich in einem Gespräch im Juli 2013 an ihren Vater:

Ca. 1890, Gasthof zum kühlen Brunnen, Teinach

Karl Müller (1877-1955), stammte aus Teinach (heute Bad Teinach), wo seine Eltern, Julius Ferdinand und Marie Müller, den „Gasthof zum kühlen Brunnen“ führten. Sein Vater starb 1904 unter ungeklärten Umständen.

 

 

 

Karl lief täglich von Teinach nach Calw zur Schule. Einer seiner Mitschüler war der spätere Dichter Hermann Hesse.

Seine Lehrjahre verbrachte Karl in mehreren Brauereien, wo er die schwere Arbeit des Bierbrauens und die schlechten Arbeits- und sozialen Bedingungen schon früh kennenlernte. Hier wurde die Grundlage für seine spätere sozialdemokratische Grundeinstellung gelegt.

ca. 1950er Jahre. Steinenbronn. Gasthaus Grüner Baum von Julius Müller (Bruder von Rosel Müller). Links das alte Rathaus (heute Kreisverkehr)

1900 heiratete er Friederike Hahl (1876-1951) aus Steinenbronn, Tochter des Wirts vom Gasthaus Grüner Baum in Steinenbronn, mit der er 9 Kinder hatte, wovon Rosl das jüngste Kind war.

 

Teilstammbaum der Familie Müller – Linie Gasthaus zum Lamm und Lamm Brauerei. Grafik: W. Härtel

 

 

1906. Famlie Müller mit ihren 9 Kindern.Foto: Melanie Schmidt, Grafik

Friederike und ihre Töchter führten das Gasthaus. Später übernahm Tochter Friedel, nach ihrer Ausbildung als Köchin die Küche. Zunächst wurden im Lamm nur einfache Vesper angeboten, später wurde richtig gekocht. Für Familienfeste aller Art wurde das Lamm gerne besucht. Auch für Vereine war das Lamm ein regelmäßiger Treffpunkt für gemütliches Zusammensein. So gründete sich der Turnverein im Februar 1946 bei einer Versammlung mit 53 anwesenden Mitgliedern im Gasthaus Lamm unter dem neuen Namen „TSV Waldenbuch“.

1950. Friederike und Karl Müller, Foto Archiv W. Härtel

 

Deutscher Edelkraftstoff: In den 1939er Jahren hatte das Lamm auch eine ARAL/BV Tankstelle beim Eisgalgen.

Eine weitere Geschichte erzählt Alma Goßlar, Lamm Wirtin von 1973 bis 1977, darüber wie es damals im Lamm zuging!

ca. 1974. Alma Goßlar. Foto: Robert Ceska

Einmal war eine Hochzeitsfeier im Lamm geplant. Doch die Braut hat den Bräutigam sitzen lassen, was die Hochzeitsgesellschaft nicht davon abgehalten hat, zu feiern und kräftig zu bechern.
Damals war das Lamm noch kein Speiserestaurant. Es war eine Dorfkneipe wo man vesperte und viel Bier und Wein trank. Es wurde geraucht und Karten gespielt. Trotzdem hat die Wirtin einen Teil des Gastraums immer für eventuelle Essensgäste weiß eingedeckt.

1974. POK Lorenz Hümmer. Foto L. Hümmer

Freitagabends war es immer besonders schön, lustig und lang. Nach der Probe kamen die Musiker der Stadtkapelle Waldenbuch immer zum Zechen. Der Abend ging bis in die frühen Morgenstunden. Nach der Polizeistunde wurden die Rollladen heruntergelassen und es wurde weiter gefeiert.

Doch da es gab einmal Besuch vom Dorfpolizisten Lorenz Hümmer, der die Einhaltung der Sperrstunde überwachte. Da war große Not! Er notierte sich ordnungsgemäß die Namen der Sünder. Doch neu im Amt, kannte er fast keinen der Gäste mit Namen, weshalb einige als Spaß falsche Angaben zu Namen und Adressen machten.

 

Karl Müller – der Sozialdemokrat (In Bearbeitung)

1930. Karl Müller im Alter von 53 Jahren. Foto: Archiv W. Härtel

Besonders prägend in der neueren Geschichte des Lamm war die Zeit von Karl Müller. Neben seiner Arbeit in Waldenbuch als Gastwirt und Brauer war sein gesellschaftliches Engagement……..

Quelle: Nachruf, Zeitung unbekannt

…Aber nicht nur als Fachmann seiner Branche zeichnete sich Karl Müller aus. Ebenso aufgeschlossen war er für die Belange der Öffentlichkeit. Seit den Zwanzigerjahren wirkte er im Gemeinderat der Stadt Waldenbuch — zeitweise als stellvertretender Bürgermeister, und im Kreistag des Kreises Böblingen sprach er ein gewichtiges Wort mit. Dem Musikverein, dem Liederkranz, dem Turn- und Sportverein und der Freiwilligen Feuerwehr gehörte er als Ehrenmitglied an.

2007. Gedenktafel für Willy Brand am Gasthaus Lamm, der am 12. und 13. April 1960 mit Frau Rut und Sohn Peter – auf der Durchreise – im Gasthof Lamm übernachtet hattet.

 

Quelle: Harald Jordan, 110 Jahre SPD Waldenbuch – Was kam da an?, 2013

….Aus ihrem Tun entwickelte sich dauerhafte Wirkung im allseitigen Wandel. Und die Gründer hatten würdige Nachfolger. Zu ihnen gehörte Karl Müller, Lammwirt und Bierbrauer, Gemeinderat von 1922 bis 1933, bis zur Auflösung des Gemeinderats durch die NSDAP. Karl Müller musste mit ansehen, wie sein Sohn, wegen einer Bagatelle, er fuhr bei einem Umzug kurz vor der SA-Kapelle über die Straße auf den eigenen Hof, in das KZ auf dem Heuberg verfrachtet wird, auf Weisung des unsäglichen Waldenbucher NSDAP-Ortsgruppenleiters  Gottlob Nafzer. Und später muss Karl Müller erleben, dass dieser Sohn im Hitlerschen Krieg weit weg in Italien fällt.

Daran kann man zerbrechen. Karl Müller zerbricht nicht. Er kandidiert bei der ersten Gemeinderatswahl nach dem Krieg, am 27.1.1946. Müller ist wieder Gemeinderat und dazu stellvertretender Bürgermeister. Und auch Kreisrat. Mit ihm wurden auf der gemeinsamen Liste der Handwerker- und Arbeiterschaft der Holzhauer Georg Kayser und der Wagnermeister Johannes Landenberger gewählt. Zuvor schon, am 29. November 1945, wurde Karl Müller ins Entnazifizierungskomitee berufen und erlebt mit, wie viele Nazis versuchen, sich gegenseitig reinzuwaschen.

Die Lammbrauerei

ca. 1910. Links befanden sich die Scheune und der Stall, in der Mitte der Eingang zur Wirtschaft und rechts der Gaststall. Das Gebäude wurde 1934 abgerissen und neu aufgebaut.

Die Bierbrauerei wurde erst 1856 durch Johann Jakob Eisenhardt eingerichtet und zusammen mit seinen beiden Söhnen Johann Jakob und Karl Heinrich betrieben. Sogar ihren eigenen Hopfen bauten sie erfolgreich an. Die Brauerei befand sich nicht im Gebäude des Gasthauses (was die Inschrift auf dem Gasthaus fälschlicherweise vermuten läßt), sondern oberhalb in der Kirchgasse. Erst 1856 war mit der Gastwirtschaft eine Brauerei verbunden. In einem Schreiben des Königlichen Kameralamts Stuttgart an das Stadtschultheißenamt Waldenbuch vom 4. Juni 1886 wurde festgestellt, das u.a. der Brauereibesitzer Schmidt jahrelang das Abwasser des Schloßbrunnens „für seine Zwecke kostenlos benutzt hat“. Deshalb war das Lammbier in dieser Zeit wohl so schmackhaft!

Zunächst pachtete Karl Müller in Calw eine Brauerei, bevor er im Jahre 1905 die stillgelegte Lammbrauerei in Waldenbuch kaufte, die vorher von diversen Pächtern – auch zeitweilig als Metzgerei – betrieben wurde.  Folgende Gebäude gehörten damals zur Lammbrauerei und zum Gasthof:

  • Brauereigebäude mit Eiskeller, oben in der Kirchgasse (rechts neben dem alten Pfarrhaus, heute Musikschule). Wurde 1985 zu Wohnungen umgebaut.
  • Kühlschiff (Zwischengebäude) mit einer Wanne
  • Fachwerkhaus (Wohnhaus von Robert Müller). Im Untergeschoss war der Gärkeller (Bottich) und das Bierlager mit Eiskeller, wo das Bier in großen Fässern lagerte.

Im Keller des Fachwerkhauses befand sich das Lager mit den vollen Bierfässern, das mit dem Natureis gekühlt wurde.

  • Gebäude des Gasthaus Lamm, Auf dem Graben, mit Stallungen für 2 Kühe und ein Pferd sowie Gaststallungen. Das Gasthaus befand sich im 1. Stock. Das Gebäude wurde 1934 abgerissen und neu aufgebaut und im 1. Stock Fremdenzimmer eingerichtet.
  • Die Familie bewohnte im Altbau den 2. Stock und im Neubau den 1. Stock, in dem auch die Fremdenzimmer waren.

Der Brauereibetrieb

Robert Müller

Theodor Müller

Vater Karl und seine Söhne Robert und Theodor kümmerten sich um das Bierbrauen. Hopfen und Braugerste wurden aus der Region bezogen. Das Malz wurde selbst hergestellt und die dabei entstandenen Rückstände wurden als Futter an die Landwirte verkauft.

Natureis wurde für die Kühlung des Bieres im Lagerraum (Eiskeller) verwendet. Außerdem wurde es mit dem Bier zusammen an die Gaststätten geliefert, da diese damals noch keine Kühlschränke hatten. Das Eis wurde im Winter mit Hilfe des Eisgalgens, der dann Auf dem Graben errichtet wurde, selbst erzeugt. Zusätzlich wurde Natureis in Blöcken aus der Aich gesägt. 1928 wurde eine elektrische Eismaschine gekauft mit der das Stangeneis dann selbst hergestellt wurde. Das Bier wurde bis in den späten Sommer zusammen mit den Eistafeln zu Gaststätten, Lebensmittel-geschäften und anderen Kunden mit dem Pferdewagen, später LKW, transportiert. Das im Eiskeller in der Kirchgasse gelagerte Eis wurde über eine Rutsche bis in das Bierlager befördert und später zusammen mit den Bierfässern oder Bierkästen zum Weitertransport an die Kunden aufgeladen.

Der Eisgalgen

Mit dem sog. Eisgalgen wurde Natureis erzeugt. Rechts unten Karl Müller.

Kindheitserinnerungen an den Eisgalgen in Waldenbuch während und nach dem letzten Krieg. Dezember 2016. M. Kappeler.

1950er Jahre. Spielplatz Eisgalgen. Für größere Ansicht aufs Bild klicken!

„Wo stand der Eisgalgen in Waldenbuch? Während des Schlittenfahrens fiel uns ein, zum Eisgalgen zu gehen und zu sehen, wie er sich wieder verändert hatte, wir nahmen unseren Schlitten und zogen ihn die Grabenstraße hinauf. Manchmal waren die Eiszapfen klein, glitzerten in der Sonne und tropften. Manchmal hingen sie groß und schwer bis zum Boden und waren mit Schnee bedeckt, für uns Kinder ein Traumbild in weiß. Staunend standen wir davor. Sie erinnerten mich an Großmutters Weihnachtsbaum mit den weißen Glaskugeln und Zapfen, nur viel größer und schöner. Immer wieder arbeiteten dort Männer, sie schlugen die großen Zapfen ab und luden sie auf ein Pferdefuhrwerk. Voll beladen fuhr der Lammwirt mit dem Fuhrwerk die Marktstraße hoch, über den Marktplatz, an der Kirche vorbei zum Eiskeller. Dort wurden sie auf einer langen Rutsche auf der Nordseite des Schloßbergs in den Eiskeller hinuntergelassen. Den ganzen Sommer über mußten sie das Bier kühlen, denn es gab eben in den Häusern noch keine Kühlschränke. Wollte man ein kühles Bier trinken, ging man mit der Milchkanne zum Lammwirt und kaufte es, kühl aus dem Fass. Das geschah meistens am Wochenende, denn während der Arbeitswoche wurde vom eigenen, selbstgemachten Most getrunken, den man auch auf das Feld und zur Waldarbeit im Steinkrug mitnahm.“

Waldenbucher Devotionalien für Biertrinker der Lammbrauerei

Das Bier für den Ausschank im Gasthaus Lamm wurde für die Zapfanlage in kleinere Fässer abgefüllt. Die Bierfässer wurden ca. einmal jährlich „ausgepicht“. Es wurde heißes Pech in die Fässer gegossen um sie abzudichten. Eine schwere und nicht ungefährliche Arbeit der Brauer.

1933. Handwerkertag

1933. Handwerkertag. Festwagen der Lamm-Brauerei: „Hopfen & Malz, Gott erhalts“. Kutscher Fritz Gehring, daneben sitzend Walter Wagner (Gasthof Krone). Rechts Karl Müller.

ca. 1940. v.l. Robert, Karl und Theodor beim Auspichen der Bierfässer.

Auch Schnaps wurde in Lohn sowie für den Eigenbedarf im „Lamm“ gebrannt. Die Brennrechte wurden später (1980) an Theodor Pfannenschwarz  (Jägerhaus) verkauft.

Bier wurde bis ca. 1968 gebraut. 1969 wurde die Brauerei aufgelassen, d.h. das Bierbrauen wurde für immer eingestellt.

 

1924. Wingolf Studenten beim Schabernack an der Lamm-Brauerei.

Mein Dank: Herbert Gauß für seine Recherchen in Bad Teinach-Zavelstein.

Quellen:
Heimatbote von Waldenbuch Nr. 02/1938, Stadtpfarrer R. Essig.
Friedrich Wilhelm Karl Wisselinck: Flüchtige Bemerkungen auf einer Reise von Elbing in Preussen nach der Schweiz, Dritter Teil Seite 19 – 23, Elbing 1826.
A. Lipp A. Schmauder: Ein Jahrhundert Leben in Waldenbuch, S. 117, Stuttgart 1996
Rudi Hoyh, Zeitzeuge

 

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