Walter Romberg

IMG_5140Bearb-03fydrich

Walter Romberg, Stele auf dem Stuttgarter Waldfriedhof.


Der 1898 in Ulm geborene Maler und Radierer lebte und arbeitete zunächst in Stuttgart. 1944 ausgebombt bezog er mit seiner Frau  Else im Schloss Waldenbuch eine Notwohnung. Hier ist er den Waldenbuchern durch seine Aquarelle und Radierungen heimischer Landschafts- und Ortsansichten sowie Bilder vom Städtle bekannt geworden. Siegfried Schulz erzählt: „Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sich noch an den Mann mit dem Rucksack, großgewachsen, hager, wie er bedächtig seinen Weg suchte oder still vor der Staffelei saß, stundenlang schaute, skizzierte, wieder schaute, den Zeichenstift über das Papier führte, korrigierte, und wie unter seinen Händen langsam ein Bild entstand…..“ Wirtschaftlichen Zwänge des Künstlers in der Nachkriegszeit zwangen ihn viele seiner Bilder an Waldenbucher zu verkaufen. Sie hängen noch in vielen Waldenbucher Wohnzimmer. Aus Geldmangel bezahlte das Ehepaar Romberg ihre Einkäufe mit seinen Radierungen. 1951 holte ihn der damalige Oberbürgermeister Dr. Arnulf Klett zurück nach Stuttgart. Bis zu seinem Tode in 1973 wohnte er in Stuttgart-Sonnenberg.

Die liebevoll gestaltete Bildergalerie „Ansichten von Waldenbuch und Umgebung“ zeigt eine Auswahl seiner Radierungen als Flipbuch (Adobe FlashPlayer 9 oder höher erforderlich)

 

Weitere Informationen über Walter Romberg finden Sie hier:

Erich Heyfelder: Walter Rombergs schwäbische Landschaftsradierungen, Aufsatz in einem Sonderdruck aus dem „Schwäbischen Heimatbuch“ (PDF, 4,7 MB), Hrsg. Bund für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern 1935.

Fritz Heimberger: Der „schwäbische Merian“. Aufsatz aus Schönbuch und Gäu, Beilage der Kreiszeitung Böblinger Bote vom 25. August 1973 (PDF, 1,7 MB)

Gerhand Raff: Aufsatz „Schwäbischer Merian“ Raffs Raritäten CXXIII, Stuttgarter Zeitung vom 16. Juli 1998 (PDF, 12 KB)

Siegfried Schulz: Aufsatz „Der Umweg: Walter Romberg“, Amtsblatt der Stadt Waldenbuch (PDF, 2,1 MB), Nussbaum Medien, Weil der Stadt Februar 2000

Gertraude Fydrich: Aufsatz „Eine Stele für den schwäbischen Merian Walter Romberg“, Waldenbucher Stadtnachrichten vom 23. August 2013 (PDF, 1,1 MB)

Claudia Barner: Aufsatz „Erbe sucht Heimat für Walter Rombergs Werk“, Filder-Zeitung vom 24. August 2013 (PDF, 157 KB)

Wikipedia

Print Friendly, PDF & Email