Waldenbucher Geschichten und Anekdoten

Was man nicht vergessen sollte

Holzsäge von Paul und Kurt Binder
Paul Binder wohnte mit seiner Frau Berta (1903-1989) in der Marktstrasse, wo auch in der Scheune nebenan die Säge ihren Platz fand. Paul war im Flecken mit seiner aus Teilen eines US-Jeeps zusammen gebaute fahrbaren Bandsäge gern gesehen.
In 29 Jahren 2 ½ mal um die Erde gelaufen!
Ein Briefträger „alter Schule“ war Karl Rieth. Vollbepackt mit Paketen und Briefen und mit neuesten Informationen war er ein wichtiger Dienstleister für die Menschen.
Wilderer als Mörder
Der Mord geschah am Betzenberg. Es geschah am Samstag, 19. Juli 1913: Wilhelm Klingler, ein 20 Jahre alter Forstpraktikant, stieß in der Nähe der Burkhardtsmühle auf zwei Wilderer

Der letzte Büttel von Waldenbuch
Der Büttel, auch Ausscheller genannt, kam früher vom Rathaus und brachte von Amts wegen Neuigkeiten. Der letzte seiner Zunft in Waldenbuch war August Rappold.
Saumässiges vom Freitagsstammtisch
Skandal in Waldenbuch! Ein Stammtisch schlachtet eine Sau des Kronenwirtes und feiert Schlachtfest ohne Wissen des Wirts!
Arrestzelle im Schloss
Als Unterkunft für Wanderer, entlassene Kriegsgefangene oder Flüchtlinge wurde 1950 die Arrestzelle im Schloss eingerichtet. Als Gegenleistung musste Holz gesägt werden
1945. Wilhelm Binder wird Quartiergeber eines französischen Offiziers des 3eme GTM. Ein von dem Offizier in französicher Sprache geschriebenes Billet, an die Haustüre geklebt, garantierte, dass keine marokkanischen Soldaten marodierten.
1945-1949 Notoberschule im Forsthaus Liebenau.
Viele Schüler kamen aus den Nachbarorten, alle mit dem Fahrrad, denn Busverbindungen gab es nicht. Bei Wind und Wetter, Regen und Schnee, kaum jemand hatte eine regendichte Jacke, denn es gab nichts zu kaufen.

Diese Rubrik wird laufend ergänzt. Haben Sie Geschichten zu erzählen, die ich hier veröffentlichen kann?

Wolfgang Härtel, Tel. 07157/4195

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